Please Rob Me – Gefahren von Online-Statusmeldungen

Gehören Sie auch zu den Personen, die ihre Umwelt und ihr Netzwerk via XING, Linkedin, twitter und andere Dienste regelmäßig über Aufenthaltsort und Aktivitäten auf dem Laufenden halten? So zum Beispiel: “Bin gerade für einen 3-tägigen Workshop nach XYZ aufgebrochen und freue mich auf die Teilnahme…”. Oder: “Schönes Wetter in Wien”…

Was zur spontanen Verabredung von Privat- und/oder Geschäftstreffen oder zur persönlichen Profilierung sinnvoll bzw. geeignet erscheinen mag (oder auch nicht), hat eine Kehrseite. Und zwar eine nicht ganz ungefährliche…

Auch Ihnen Unbekannte und möglicherweise nicht freundlich verbundene Zeitgenossen haben Zugriff auf diese Informationen. Das glauben Sie nicht? Dann besuchen Sie doch bitte einmal: pleaserobme.complease rob me

Die drei holländischen Erfinder und Betreiber dieser Website haben mittels einer einfachen technischen Verbindung von Datenströmen aus twitter und Foursquare einen – natürlich nicht ganz ernst gemeinten – Einbrecher-Service erdacht. Dieser als Mahnung gedachte Dienst verkörpert sehr bildhaft, wie leichtfertig Menschen mit Abwesenheitsangaben umgehen und wie leicht solche Informationen gebündelt, ausgewertet und zu völlig anderen Zwecken genutzt werden können.

Ein Impuls zum Überdenken, wie und wofür moderne Web 2.0 Medien und Dienste genutzt werden sollten…

Detlev Weise, 8. März 2010

Der Autor ist Personal- und Unternehmensberater.

Links: b4recruiting.comdetlevweise.com

Die Hierarchie der Unfähigen oder das Peter-Prinzip

Kommt Ihnen das bekannt vor? Vergessen Sie alles, was Sie über “Karriereentwicklung” bisher wussten.

Viel Spaß beim Betrachten dieses unterhaltsamen Videos, das ich auf karrierebibel.de entdeckt habe!

Detlev Weise 15.11.2009